
Dieter J. Baumgart stammt aus Berlin, ist verheiratet mit Gerlinde Baumgart und hat zwei Kinder, Swantje und Sven, die zwar nur halb so alt sind wie er, ihn aber um einiges überragen. Er versteht sich selbst als Geschichtenerzähler und bezieht damit auch seine Skulpturen aus Holz- und Metallresten, sowie seine Diaporamaschauen (Ton-Bildgeschichten ohne Worte) ein.
Dieter J Baumgart, der Geschichtenerzähler aus Mouréze (Südfrankreich), ist ganz gewiß kein Geheimtip für Talentsucher in Sachen marktgängiger Literatur. Als eines der vielen kleinen Pflänzchen im Literat-Urwald, wie er sich selbst bezeichnet, hat er weder die Hoffnung noch den Wunsch, von einer Großgärtnerei entdeckt und aufgezogen zu werden. Ich weiß, daß ich am Markt vorbei schreibe, ja, ich tue das sogar vorsätzlich. Und jene Mitmenschen, die meine Texte mögen und deshalb meine Bücher kaufen, bestärken mich darin, wenn sie sagen: “Es ist eine andere Sprache, deshalb faszinieren mich Ihre Geschichten. Ich möchte weder die Menschengesellschaftverändern noch ihre Qualität in Frage stellen. Einordnen, ablegen, vergessen, ein Arbeitsgang. Auf meine Texte bezogen halte ich das nicht für erstrebenswert. Ich möchte meinen Zuhörern, meinen Lesern nicht die Zeit vertreiben, dazu ist sie zu kostbar. Ich möchte sie bereichern, indem ich die Gedanken anrege, mit den Themen zu spielen, Spaziergänge in der eigenen Erinnerungslandschaft zu unternehmen, Vergessenes wieder zu entdecken und in neue Zusammenhänge zu bringen. Darum verstehe ich mich auch weniger als Schriftsteller, denn als Geschichtenerzähler.”
Veröffentlichungen:
Bücher:
Geschichten im Bergwerk, Erzählungen, Köln 1979,
Flugenten, 19 unordentliche Geschichten, Erzählungen, Köln, 1998.
Essays: über die kleinen Pflänzchen im Literat-Urwald, Ich bin begriffsstutzig, La belle tristesse oder Bücher durch die Blume betrachtet, Zeit, in: Impressum, Periodikum für VerlegerInnen und AutorInnen, Heft 13 bis 16, 4. Jahrgang 1999.
Artikel: Geschichten (er)finden, in: Federwelt, Zeitschrift für Autorinnen und Autoren, Nr. 28, Juni 2001.
Regelmäßig Essays und Artikel in: Die Brücke, Forum für antirassistische Politik und Kultur, Saarbrücken
Prosa u. Lyrik: Frankfurter Edition Das Gedicht der Gegenwart, 2000, Frankfurter Edition Kindheit im Gedicht, 2001; LiteratenTreff Köln, 1991/92, 1993/94, 1995/96, Anthologien; Glücksuche, Anthologie (Wortspiegel, Berlin) 2000; VALKyRIA, Paloma, Skylark (Indien), Latinitas (Vatikan), ZEITschrift Band 103, Wolfgang Hager, Österreich, u. a. Literaturzeitschriften.www.edition-salagou.de
Hier veröffentlichte Titel
Streit/Kultur
Lac du Salagou
Papillons
Schmetterlinge
Spatz, Ted und der Magier
Rotäktchen und der Wolf
Rübe
Eine Weihnachtsgeschichte / Une histoire de Noel
Über die kleinen Pflänzchen im Literat-Urwald
La belle tristesse oder – Bücher – durch die Blume betrachtet
Die, der, das etwas andere Geschlecht
Der Fleck
Das Gesetz
Dreierlei Augenmaß
Tue Gutes und rede darüber
Geschichten (er)finden
Anmerkungen eines unordentlichen Menschen
Der Tschador als Kainsmal
Sprache
Zeit
Verzeihung – aber ich habe kein Händi …
Licht- und Schattenseiten
Verwandtentreffen
Cousinades
Die Geschichte einer Geschichte
14 Kilo oder Das Notebook schlägt zurück
Die Entscheidung
Rotkäppchen oder Der böse Wolf
Das Echo
Vierzehn Kilo Kunst
Zwischen den Tagen
Nächstes Jahr
Ostern ist es nun geworden,
Nonsens morgens
La Echo
Am Anfang war ein Wort
Brief aus Mouréze I
Brief aus Mouréze II
Der Wind / Le Vent
Vom Götterfunken zum Do-it-yourself-Produkt / Le Vent
Denkste
Garfield & Co.(1)
Garfield & Co.(2)
Garfield & Co.(3)
Garfield & Co.(4)