Ach könnten Seerosen doch Flügel haben

von de Ginder (Copyright)

Ach könnten Seerosen doch Flügel haben,
dann schickte ich sie dir.

Verpacken könnt ich sie
In seidne Kokons aus Tränenwatte

Ein Band würd ich schnüren
aus lauter Liebesschwüren

Gezierde aus der Sehnsucht
schmückte den Karton der Treue

Ein Brief würde ihn begleiten
Die Tinte aus dem Blut, das in mir fließt.

In meinen Träumen seh ich dich
Du lachst wie ein Kind
Du löst das Band
hängst es um deinen Nacken
lugst neugierig hinein
hebst die Wattedecke an
und deine Augen glitzern

deine Fingerspitzen berühren
die Blüte
dein Mund küsst den Brief

Ein zarter Duft entströmt beim Öffnen
Jedoch nicht so süss wie die Worte
Die dich erreichen solln:

“Hoffnung, davon lebe ich
ich fülle mich damit
ich zehre von ihr
Dein Bild, ich trage es in meiner Brust
Deine Seele, ich atme sie in mein Herz
Deine Liebe durchströmt mein Ich
Warte auf mich
Nur einen Augenaufschlag lang
Dann bin ich bei dir
Seligkeit durchtränkt die Ewigkeit
Wenn wir uns wiedersehn”

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Go back to top