Charles Taze Russell – Interview mit dem Jenseits -
von de Ginder (Copyright)
Neulich durfte ich mit einer weiteren ehemals bekannten Persönlichkeit sprechen, es war dies Charles Taze Russell, der Urvater und Gründer der Wachturm Gesellschaft, besser bekannt als „die Zeugen Jehovas”, gestorben am 31. Oktober 1916.
Transmittler war wieder das Trance-Medium Fredericke Bartenstein.
DeGinder: Mister Russell, should I talk to you in english?
Russell: Im Jenseits spricht man nur eine Sprache.
DeGinder: Oh, und das ist ausgerechnet Deutsch?
Russell: Das ist nicht Deutsch, das ist einfach eine Einheitssprache.
DeGinder: Ich darf dann davon ausgehen, daß dort die babylonische Sprachenverwirrung wieder aufgehoben wurde?
Russell: Davon darfst du ausgehen, Bruder. Hier ist so manches aufgehoben.
DeGinder: Eine Frage brennt mir ja besonders auf den Lippen und die lautet: Bei ihrer Gottesnähe müßten sie doch jetzt endlich wissen, wann die Welt untergeht. Zu ihren Lebzeiten haben sie ja mächtig daneben getippt – erst sollte es 1914 sein und dann 1918, auch ihre Nachfolger versuchten sich vergeblich im Datenraten. Wie ist es denn nun mit der Apokalypse?
Russell: Es wird nicht mehr lange dauern.
DeGinder: Vielleicht könnten sie etwas präziser sein, dann wüßte ich nämlich, wann ich in meine Aktien zu verkaufen habe.
Russell: Aktien sind Satans Lieblinge, verkaufe sie sofort
DeGinder: So nah ist also der Weltuntergang?
Russell: Satan ist dir näher, als du denkst.
DeGinder: Ich seh schon, ich komme hier nicht weiter. Kommen wir zu einem anderen Punkt. Die Tatsache, daß ich in diesem Augenblick mit ihnen spreche, zeugt doch davon, daß es diesen Tod, den sie immer gepredigt haben, gar nicht gibt, oder liege ich da falsch?
Russell: Der zweite Tod kommt ganz gewiß, das steht schließlich so in der Bibel.
DeGinder: Aber sie sind ja quasi der lebende Beweis, daß dem nicht so ist, oder?
Russell: Ich gehöre ja auch zu den Auserwählten, zu den Zeugen Jehovas!
DeGinder: Dann sind sie also jetzt im Himmel? Und wenn ich mich recht entsinne sind 143999 mit ihnen dort, stimmt das?
Russell: Ja das stimmt.
DeGinder: Wie sieht es denn nun im Himmel so eigentlich aus und was machen sie denn da den ganzen Tag?
Russell: Wir stehen vor dem Thron Gottes und beten ihn an.
DeGinder: Den ganzen Tag lang?
Russell: Selbstverständlich!
DeGinder: Wird einem das nicht irgendwann langweilig, denn mittlerweile machen sie das ja schon über 84 Jahre lang?
Russell: (Stimme wird merklich leiser) Im Grunde schon, aber das bleibt unter uns!
DeGinder: Dann ist das vielleicht gar nicht der Himmel, da wo sie sind!?
Russell: Das habe ich mich auch schon gefragt, aber die Bibel kann ja schlecht unrecht haben.
DeGinder: Vielleicht haben sie sie nur falsch ausgelegt.
Russell: Niemals!
DeGinder: Den ganzen Tag nur vor dem Thron Gottes und dann immer die gleiche Gebetsmühle, das muß doch die Hölle sein!
Russell: Das ist die Hölle, da haben sie recht. Aber örtlich muß es der Himmel sein, so steht es in der Bibel.
DeGinder: Apropos stehen. Steht ihr denn auch im Jenseits mit eurem Wachturm an mancher Ecke und seid auf Kundenfang?
Russell: Ja natürlich. Das ist unser Job.
DeGinder: Aber ich wette, es kommt kein einziger Mensch bei euch vorbei, stimmt´s?
Russell: Woher wissen sie das? Es stimmt, es kam noch nie jemand vorbei, der auf uns aufmerksam geworden ist.
DeGinder: Ei, da kommt deshalb niemand vorbei, weil ihr einzig unter euch seid und kein Fremder Zutritt zu eurem Himmel hat.
Russell: Es ist nicht UNSER Himmel, es ist Gottes Himmel.
DeGinder: Steht nicht geschrieben, daß des Menschen Wille sein Himmelreich ist?
Russell: Das steht so geschrieben, aber das heißt doch nicht…….
DeGinder: Hallo? Sind sie noch da?
Leider unterbrach hier der Kontakt ins Jenseits. Es gilt zu hoffen, daß ihm in diesem Augenblick ein Lichtlein aufging!