Das Springeropfer

von Jürgen Jesinghaus (copyright)

Pillau stammte aus Ostpreußen. Er sprach manchmal über den Luftangriff auf Königsberg. Es soll so gebrannt haben wie in Köln oder Hamburg – oder Dresden. Wer hatte Königsberg bombardiert? Die Westalliierten, um den Russen zu zeigen, daß es endlich weitergeht? Pillau wußte es auch nicht. Er war mit seiner Familie in Potsdam hängengeblieben. Die Russen hatten ihn eingeholt. Gräueltaten? Die Mutter wird es ihm gerade auf die Nase gebunden haben! Der kleine Pillau bekam in Potsdam sein erstes Rad geschenkt, von einem Soldaten der 2. Gardepanzerarmee der 1. Belorussischen Front. Der Gardist hatte es einer Frau abgeknöpft, einem Naziluder, und dem Buben übereignet, der sich später durch die weiche, fast zärtliche Betonung des Wortes ´Belorussische Front´ dafür dankbar erwies. Die Russen des Marschalls Schukow waren nette Kerle, pflegte er zu sagen, haben in Potsdam Motorrad studiert. Pillau durfte mitlernen. Er kannte die russischen Vokabeln für seitengesteuert, kopfgesteuert, Nockenwelle, Ventil, Zylinder. Im Russischen hieß seitengesteuert auch seitengesteuert.

Vor dem Mauerbau waren die Pillaus zu Verwandten nach Koblenz gezogen. Dort hatten Vater und Sohn bei der Bundeswehr angefangen. Dann war der Junior nach oben gestolpert und wurde Sachbearbeiter in einem Bonner Ministerium. Er rauchte viel, zu viel, und trank gerne, aber sonst lebte er nach soliden Grundsätzen: Tue nichts Gutes, dann erntest du keinen Undank, wenn du pünktlich kommst, darfst du pünktlich gehen, wer nicht arbeitet, kann nichts falsch machen. Pillau fuhr Motorrad. Er musste zum Dienst zwanzig Minuten früher erscheinen, als wenn er mit dem Bus gefahren wäre, um sich aus dem Leder zu pellen und in Schale zu werfen. Wenn man ihn zur Kantine gehen sah, war er immer tadellos gekleidet. Nach dem Dienst verwandelte er sich wieder in einen Kentauren und zu Hause in etwas Drittes, einen Familienvater, der sich das Bier vor die Nase stellen lässt. Vor ungefähr zehn Jahren war Pillau dem Schachverein Turm 1926 beigetreten. Schachspielen hatte er auch – wie das Motorradfahren – bei den Russen der 2. Gardepanzer gelernt, und gar nicht so übel. Ein Beamter, der Motorrad fuhr und Schach spielte.

Brosheim kannte Pillau aus dem Ministerium. Eines Tages trafen sie sich vor der Uni-Buchhandlung gegenüber dem Stadtschloss. Brosheim stand in der Fürstenstraße und schaute durch die offenen Schlossportale über den Hofgarten hinweg zum Akademischen Kunstverein, dem alten Anatomischen Theater, das Schinkel entworfen hatte, und staunte über den Vergrößerungseffekt, den Seitenbegrenzungen erzeugen. Ihm kam es vor, als stünde der Schinkelbau nur wenige Meter hinter dem Schloss und als wäre der weite Hofgarten zu einem Weg geschrumpft. Da tippte ihn Pillau auf die Schulter. Was es zu sehen gebe. Brosheim, überrascht nach Ladenschluss einen Kollegen im Zentrum zu treffen, erklärte es und zeigte ihm, wie zum Greifen nahe das Gebäude am jenseitigen Ende des Hofgartens herangerückt sei.
„Interessant, wenn es Barbara Valentin wäre!“ sagte Pillau. Sie wollten zur selben Veranstaltung: Vlastimil Hort, der Schach-Großmeister, gab in der Uni-Buchhandlung eine Simultanvorstellung, zu der sie sich angemeldet hatten, ohne voneinander zu wissen. Später meinte Pillau, dass Brosheim in ´nachahmenswerter Weise´ untergegangen sei. Ob er ernsthaft geglaubt habe, einen Meister wie Hort mit einem Springeropfer zu überlisten?
„Ja, wenn er es angenommen hätte!“ sagte Brosheim.
Pillau überredete ihn, dem Turm 1926 beizutreten und wenigstens als Ersatzspieler mitzuwirken. Brosheim spielte ein paar Mal. Nach den Partien am Abend fragte Pillau stets:
„Kann ich Sie ein Stück mitnehmen?“ Brosheim nannte ein Ziel und erhielt prompt die Antwort:
„Tut mir leid, ich muss in die andere Richtung.“
Außer einmal, das letzte Mal vor einem halben Jahr, da war Pillaus Frau nicht zu Hause, und da durfte er Brosheim zuliebe einen Umweg machen. Brosheim erinnerte sich, wie er auf dem Rennbrot der Honda saß und Pillau umarmen musste, um nicht hinunterzufallen. Er konnte sein Gesicht in den Fahrtwind halten und die Stadt aus einem Kegel durch das knatternde Tuch der Mitternacht auf sich zufliegen sehen. Er wollte Pillau noch an die Polizei erinnern, aber der war nicht ansprechbar, verkapselt in seinem Helm.

Siefenfeldchen aus der Registratur spielte in demselben Verein wie Pillau. Es geschah während einer Partie um die Vereinsmeisterschaft – Pillau mit Schwarz gegen Siefenfeldchen. Der einzige, der den Schlaganfall rechtzeitig hätte bemerken können, Siefenfeldchen, vertiefte sich in die Position, die Pillau erzwungen hatte. Wenn sich Siefenfeldchen nicht so in die Stellung gekniet hätte oder wenn Pillau kopfüber in die Figuren gefallen wäre! Aber er war rückwärts gesunken, den Kopf über die Stuhllehne, und starrte gegen die Decke. Kiebitze schauen zuerst auf die Stellung. Nur wenn die Position ein Rätsel aufgibt oder eine schnelle Entscheidung verspricht, beobachten sie die Spieler, um in ihren Mienen zu lesen.

Brosheim fuhr mit dem Linienbus zum Friedhof. Die Trauergemeinde bildete Klumpen vor dem Haupteingang. Nur Siefenfeldchen stand separat. Deshalb ging Brosheim auf ihn zu und begrüßte ihn mit Handschlag.
„Läuft alles? Sie stehen hier wie bestellt und nicht abgeholt.“
„Kein Wunder. Ich bin schließlich derjenige.“
„Derjenige welcher?“
„Weswegen wir hier sind.“
Bevor Brosheim sein Unverständnis in einer Frage ausdrücken konnte, begann Siefenfeldchen von sich aus, die letzte Stunde des Schachspielers Pillau zu schildern.
„Ich merke, wie ein Kiebitz die Uhr abstellt. Was machen Sie denn da, frage ich noch. Mit Ihrem Gegner stimmt was nicht, höre ich. Ich rufe: Gerd! Ich schüttele ihn und zieh ihm die Krawatte auf. Sie müssen mund-zu-mund-beatmen, sagt jemand, als wäre ich automatisch dafür zuständig, nur weil ich gegen ihn spiele! Ich kann das nicht. Ich sage, ich habe das nie gemacht. Wenn Gerd wenigstens auf e5 getauscht hätte, darauf war ich vorbereitet. Aber dieses verrückte Springeropfer auf h4 hat ihn das Leben gekostet, was meinen Sie?“
„Er wäre auch so gestorben. Gut, Sie hätten es vielleicht etwas früher gemerkt, aber geholfen hätte es ihm auch nicht mehr. Es hat ihn gefällt.“
„Ich hätte ihm die Gelegenheit zum Opfern nicht geben sollen.“
„Ach, reden Sie sich das nicht ein, Sie können nichts dafür.“
„Ich hätte an diesem Abend überhaupt nicht spielen dürfen.“
„Sie sind nicht schuld. Wir haben ihm doch oft genug gesagt, er soll mit dem Rauchen aufhören. Der Arzt hat es ihm auch gesagt. Vor zwei Jahren der Hörsturz. Und wie hat er reagiert? Was kommen soll, das kommt. Um Sprüche war er nie verlegen. Ich habe ihn gewarnt, hören Sie mit dem Rauchen auf, denken Sie an Ihre Frau und Ihre Tochter.“
„Ich habe ihm das auch immer und immer wieder gesagt, tritt langsamer, friss lieber Schokolade als zu rauchen. Und dann hat er sich auch gerne mal die Kanne gegeben.“
„Na sehen Sie, Ihre Schuld ist es jedenfalls nicht.“
„Letzten Endes hat er sich das selbst zuzuschreiben, nicht wahr? Die Malteser hatten ihn abgeholt. Die Partien gingen weiter, weil sich nämlich alle einredeten, dass er wieder auf die Beine kommt. Niemand hat sich getraut zu sagen, dass er tot ist. Darum wurden die Partien weitergespielt.“
„Haben Sie es gewusst?“
„Dass er tot ist? Nicht so, wie man weiß, dass man eines Tages selber stirbt.“
„Entschuldigen Sie, wenn ich Sie was Unpassendes frage.“
„Halt! Sagen Sie es nicht! Sie wollen mich fragen, als was die Partie gewertet wurde!“
Brosheim nickte.
„Jeder Schachspieler fragt mich das. Eine Frau würde so etwas niemals fragen. Frauen sind mitleidig. Sie kennen die Maßstäbe. Ein Spiel ist nicht so wichtig wie der Tod, auch wenn ein solcher Fall die ganze Wertung durcheinander bringt! Die Frauen sagen: Der eine Gedanke ist wichtiger als der andere, und darum denken wir nur den einen und lassen den anderen beiseite. Frauen sind konsequenter. Sie können besser sortieren. Eine Frau würde sich niemals dafür interessieren, wie die Partie bewertet wurde.“
„Und?“
„Nach dem Reglement hätte ich gewinnen müssen.“
„Sieht denn das Reglement den Tod eines Spielers vor?“
„Nicht direkt. Aber ich hätte durch Zeitüberschreitung gewonnen.“
„Das ist lächerlich.“
„Natürlich ist es lächerlich! Aber so wäre es nun einmal gewesen. Als jemand zum Schluss den Spielführer fragte, was nun mit dieser Partie ist, sagte er sofort: Hängepartie. Ob ich einverstanden sei. Natürlich war ich einverstanden. Selbstverständlich! Vielleicht kam er ja wieder auf die Beine. Vielleicht vollbrachten die Ärzte ein Wunder. Ich war einverstanden, habe den Springer geschlagen und den Zug in den Umschlag gesteckt, damit ihn Pillau nicht zu sehen kriegt. Verstehen Sie? Wenn er wieder aufwacht!
„Und?“
„Nach dem Reglement hätte ich auch jetzt wieder gewonnen. Wegen Nichtwiederaufnahme des Spiels.“
„Lächerlich.“
„Aber so ist es nun einmal.“
„Schließlich hat er sich nicht geweigert, das Spiel wieder aufzunehmen.“
„Nein, von sich aus ist er nicht gegangen, nicht freiwillig. Aber das mit dem Rauchen war purer Leichtsinn. Er hatte nicht ernsthaft daran geglaubt, dass es ihn so treffen würde. Als endgültig klar war, dass er nicht mehr antreten konnte, habe ich aufgegeben. Das Springeropfer war korrekt. Er hat den Punkt. Postum. Und jetzt schneiden sie mich. Als wäre ich schuld an seinem Tod. Dabei hat er sich selber umgebracht. Die Raucherei, das Trinken.“

Brosheim stellte sich zu den anderen Kollegen. Sie schwadronierten, seltsam unbeteiligt.
„Kennen Sie noch den Oberamtsrat Dietkirchen? Ist auch schon tot. Der polterte ohne Anzuklopfen in mein Büro, setzte einfach seinen Fuß auf meinen Besucherstuhl und band sich den Schnürsenkel zu. Dann verließ er das Zimmer, ohne dass er mich gegrüßt hätte! Ich war damals erst kurz im Haus, lief zu einem Kollegen und fragte, ob es im Rheinland außerhalb der Karnevalszeit üblich sei, dass jemand so hereinschneit und seine Schuhe zubindet.“
„Jaja, der alte Dietkirchen. Zu dem kam ein Referendar und sagte: ´Lichten Sie mir das zehnmal ab´ und warf ihm einen Vermerk auf den Bock. Nach einer Stunde kehrte er zurück: ´Wo sind die Kopien?´ Und Dietkirchen fragte: ´Sehen Sie einen Kopierer in meinem Zimmer?´ Das nenne ich alte Schule! Der ließ sich nichts vormachen. Pillau war auch so einer.“
Sie unterhielten sich auf dem breiten Weg zur Trauerhalle über Ehemalige, über Personalmangel, Frühverrentung, unbezahlte Überstunden. Karrieren wurden besprochen, Beförderungslisten auf den neuesten Stand gebracht. Wenn zwei nebeneinander schritten, die sich lange nicht gesehen hatten, dann war der Spruch unvermeidlich, dass solches Wiedersehen nur bei Beerdigungen möglich zu sein schien. Sie hielten die Arme auf dem Rücken und richteten den Blick auf die gewichsten Schuhspitzen. Ab und zu streiften die Gespräche auch den Tod, und ewige Sätze wurden gemurmelt: Dass es jeden erwischt, dass man froh sein könne, noch ein paar Jährchen in Frieden zu leben, dass die Gesundheit das Wichtigste sei, dass man nie wisse, was einem passiert.

Die Blicke hoben sich, und die Gespräche verebbten vor der Betonschachtel der Trauerhalle. Die Leute kehrten in sich, und tief von innen heraus, einen Abstand überwindend, sahen sie den Sarg aufgebockt, eine Reihe Kerzen, einen Haufen roter Rosen. Die Kollegen drängten sich in die hinteren Sitzreihen. Die mittleren Plätze blieben frei. In der ersten Reihe saßen ein paar Verwandte. Die Witwe ein Fels. Sie würde durchhalten. Aber das arme Mädchen. Die Tochter hielt sich steif. Sie schwankte im Ganzen, weil sie kein Gleichgewicht fand, weil ihr jetzt schon der Hintern juckte. Einmal schaute sie auf die Uhr. Die Witwe legte ihre Hand auf den Arm des Mädchens und bog ihn nach unten. Sie musste es durch die Ohren gesehen haben.

Brosheim hatte abgeschaltet. Siefenfeldchen flüsterte auf ihn ein, aber Brosheim wollte nichts verstehen. Nach der Zeremonie würde man mit ihm über alles reden können, aber nicht jetzt. Ein Mann in einem flatternden Leinenanzug federte durch den Mittelgang. Er trug Turnschuhe. Er verbeugte sich leicht gegen die Witwe, ohne sie anzusehen, und schritt vor dem Sarg vorbei. Der Mann schien sich einen Augenblick zu ducken, vor der Majestät des Todes oder um einer überhängenden Lilie auszuweichen. Die Bank vor dem Harmonium überstieg er so, dass er aussah wie ein Hürdenläufer in Zeitlupe. Er räusperte sich und löste den Rollverschluss über der Klaviatur. Jemand kicherte und tarnte es durch einen Hustenanfall, der für einen Augenblick die Kapelle erdröhnen ließ und Tote hätte erwecken können, wenn der Glaube daran nur größer wäre. Dann sang eine Amsel durch das offene Portal und kurz darauf arbeitete das Harmonium.

Siefenfeldchen wollte etwas erklären, aber Brosheim schloss die Augen und öffnete sie erst wieder, als die letzten Töne verwehten. In der Stille fiel ein Schirm zu Boden, dass es wie ein Gewehrschuss knallte. In diesem Augenblick der Ablenkung war die Pastorin aus einer geheimen Tür hinter den Blumen nach vorn getreten und stand nun vor dem Sarg, einen Zettel haltend. Sie sprach von der Vollendung des Menschen. Jeder Mensch habe seine individuelle Vollkommenheit, wie jeder Athlet seine persönliche Bestzeit hat. Mehr werde nicht erwartet, nur dass man so gut kämpft, wie man kann. Der Hingeschiedene sei ein guter Kämpfer gewesen (Brosheim drehte sich zur Seite und sah in Siefenfeldchens verdutztes Gesicht). Die Pastorin erzählte noch zehn Minuten und sah manchmal auf das Blatt. Es kam Brosheim vor, als hätte sie gänzlich den Faden verloren, obwohl sie nicht stotterte und mit einer melodisch angenehmen Stimme vortrug. Pillau soll eine leuchtende Spur hinterlassen haben, die Toten füllten unsere Erinnerung, seien aber keine Kometen. Vom Nebel des Alltags kam sie auf die Nebelkammer von Wilson, die erklären half, warum Pillau eine Leuchtspur hinterließ.

Zuerst erhob sich die Witwe vor all den neugierigen Leuten. Sie war gefasst und dirigierte die Tochter durch einen energischen Griff am Arm in die richtige Richtung, als der Sarg auf den Schultern der Träger durch den Mittelgang schwankte. Sie weinte nicht. Die Kolleginnen weinten und tupften die Augen, um die Sicht auf das Defilee freizuhalten. Der Zug knirschte über Kreuz- und Querwege zum Grab, wo er sich auflöste. Die Pastorin war mit ihrer Grabrede zu Ende, als die Witwe in den Schatten eines Marmor-Engels trat und zum ersten Mal weinte. Sie barg ihr Gesicht am Hals einer Verwandten. Brosheim brauchte nicht zu kondolieren. Die Tochter stand abseits und schaute blind.

Brosheim strebte zum Ausgang, froh dass es vorüber war. Siefenfeldchen wartete am Tor und bat ihn, nicht mit dem Bus, sondern mit seinem Auto in die Stadt zu fahren, er habe ihm noch etwas zu sagen, etwas Wichtiges. Brosheim willigte ein. Unterwegs sagte Siefenfeldchen:
„Ich habe ihn doch auf dem Gewissen!“
„Wollen Sie mir ein Geständnis ablegen? Haben Sie ihn ermordet, oder was soll der Quatsch?“
„Ich konnte die Mund-zu-Mund-Beatmung nicht machen, ich konnte es einfach nicht. Er da (Siefenfeldchen deutete mit dem Kopf nach hinten) hat mir neulich erzählt, dass er in Köln chinesisch essen gegangen war, original chinesisch oder hinterindisch, und dass man dort eine Schlange gezeigt bekommt wie hierzulande eine Forelle. Er hat die Schlange oder Teile davon gefressen, weil sie angeblich eine Delikatesse ist. Dann hat er den schlechten Magen gekriegt und einen Herpes hier an der Schnauze. Und seitdem wollte er nie wieder chinesisch essen.“
„Na schön. Und weiter?“
„Als er den Kopf nach hinten gelegt hatte und so mit offenem Mund dasaß, konnte ich die Mund-zu-Mund-Atmung nicht machen. Ich konnte es nicht. Ich hatte Angst … verstehen Sie? Ich hätte es nicht einmal bei mir selber machen können! Verstehen Sie das?“

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